Ein Fachbuch und gleich drei Autoren aus der Region

« zurück zur Übersicht

Architekturbüro Steggemann und Augen-Zentrum-Nordwest mit Fachbeiträgen in neuem Buch des Wissenschaftsverlags Springer vertreten

Ahaus, 24. Mai 2012 --Druckfrisch ist das medizinische Fachbuch, das Cornelia Krabbe-Steggemann, Stefanie Schmickler und Winfried Steggemann in den Händen halten. Alle drei Ahauser haben an dem Werk des renommierten Springer-Wissenschaftsverlages mit dem Titel „Ambulantes Operieren“ mitgeschrieben, das sich vor allem an Ärzte und Fachleute aus dem Gesundheitswesen richtet und jetzt veröffentlicht wurde. Die drei Autoren widmen sich in zwei Beiträgen unterschiedlichsten Fachthemen, die jedoch einen gemeinsamen Nenner haben: Sie geben Leitfäden und Orientierungshilfen aus der Praxis für Ärzte an die Hand, die sich mit dem Thema „Ambulantes Operieren“ in allen Facetten beschäftigen.

 

Ein Buch, drei Autoren und zwei komplett unterschiedliche Fachthemen: Augenheilkunde und Architektur. Was auf den ersten Blick völlig gegensätzlich wirkt, macht bei näherer Betrachtung aber durchaus Sinn. Denn die drei Autoren geben in zwei Fachbeiträgen eine Orientierungshilfe für Ärzte, die sich mit dem rasant wachsenden Themenfeld der ambulanten Operationen beschäftigen und bündeln ihr Fachwissen -von den baulichen Voraussetzungen bis hin zu operativen Aspekten- umfassend.

 

Operative Aspekte zusammengefasst

 

„Die Herausgeber des Buches wollten Informationen, die aus fundierten Erfahrungen heraus Hilfestellungen für Ärzte zum Themenfeld „Ambulantes Operieren“ bieten. Durch die tagtägliche Arbeit in unserem OP-Zentrum in Ahaus konnten wir natürlich die Systematik wiedergegeben, mit der wir arbeiten und Lesern so sehr praxisorientiert einen Leitfaden liefern“, erklärt Dr. Stefanie Schmickler vom Augen-Zentrum-Nordwest.

Diese detaillierten Einblicke dürften viele Ärzte interessieren. Immerhin zählt das Augen-Zentrum-Nordwest, das Dr. Stefanie Schmickler und Dr. Olaf Cartsburg als geschäftsführende Augenärzte leiten, mit 10.000 stationären und ambulanten Operationen zu einer der größten augenmedizinischen Einrichtungen in Deutschland und ist auch über die Grenzen des Münsterlandes und des Emslandes bekannt.

 

Architekturbüro Steggemann als Experte für Bauten im Gesundheitswesen

 

Auch das Unternehmen Steggemann Architekten kennt das Thema „Ambulantes Operieren“ aus dem Effeff -  allerdings von einer ganz anderen Seite. Als Experte zum Thema „Bauen im Gesundheitswesen“ hat das Architekturbüro über 40 Jahre Erfahrung und begleitete bereits viele Kranken- und Ärztehäuser, darunter auch das Augen-Zentrum-Nordwest bei Neu- und Umbauten.

„Anhand unserer Erfahrungen zeigen wir in dem Buch auf, welche baulichen Voraussetzungen und Hygienevorschriften in ambulanten Operationszentren beachtet werden müssen. Denn diese Anforderungen und Standards sind ein komplexes Thema in vielerlei Hinsicht“,  betont der Diplom-Ingenieur Winfried Steggemann.

Der Bau der Augenklinik des Augen-Zentrum-Nordwest am St. Marien-Krankenhaus in Ahaus, das im Jahr 2009 eröffnete, ist dabei ein umfassendes Beispiel, ergänzt Autorin Cornelia Krabbe-Steggemann. „Uns war es wichtig, anhand von konkreten Erfahrungen Ärzten eine Orientierungshilfe in dem Dschungel aus Anforderungen in hygienischer, baurechtlicher, funktionaler und wirtschaftlicher Hinsicht an die Hand zu geben“.

 

Dass das Resultat ihrer Arbeit, die Anfang Januar 2011 begann, nun vor ihnen auf dem Tisch liegt, freut alle Beteiligten gleichermaßen. „ Es ist schon ein gutes Gefühl. Erst haben wir zusammen beim Bau der Augenklinik des Augen-Zentrum-Nordwest zusammengearbeitet und geben nun unsere praktischen Erfahrungen aus diesem Projekt und natürlich auch aus unserer täglichen Arbeit weiter -  das freut uns natürlich“, sind sich alle drei einig.